Meine Geschichte

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Meine Diagnose habe ich genau am 2.1.2013 bekommen. Bemerkt, dass etwas nicht stimmt, habe ich so in der Mitte Dezember 2012. Ich habe Bauchschmerzen gehabt. Weil ich auch etwas Fieber hatte, ist meine Mama mit mir zum Kinderarzt gegangen. Ich hatte eine Magendarmgrippe, das sagte der Arzt. Nach ein paar Tagen ging es mir wieder besser und ich bin auch wieder zur Schule gegangen. Die Bauchschmerzen waren meistens für ein paar Stunden weg und kamen dann zurück. Und dann ging es mir richtig schlecht. Ich hatte zu nichts mehr Lust, mir taten die Beine weh und mein Bauch auch wieder. Als ich nur noch rumgejammert habe, ist meine Mama noch mal mit mir zum Kinderarzt gegangen. Diesmal hat er mich angesehen und gesagt, dass ich gar nicht gut aussehe. Er hat mich auch genauer untersucht und Blut abgenommen. Ich fand das nicht so toll. Ja, ich habe Angst vor Spritzen! Am nächsten morgen rief dann der Arzt bei uns an und wollte, dass ich sofort zu ihm komme. Wir brauchten noch nicht mal warten und sollten gleich in das Behandlungszimmer rein. Er drückte an meinem Hals rum und auf meinem Bauch. Er sah sich meine Arme an, die überall so rote Flecken hatten und machte dann noch ein Ultraschall von meinem Bauch. Zu meiner Mama sagte er, dass ich noch am selben Tag in ein Krankenhaus muss. Den Weg nach Hause blieb ich ganz ruhig, doch dort fing ich dann an zu heulen. Ich hatte richtig große Angst, ich war ja auch noch nie im Krankenhaus.
Zuhause packten wir eine kleine Tasche. Mama sagte, dass sie im Krankenhaus nur ein paar Untersuchungen machen würden, die der Kinderarzt nicht machen konnte. Alle waren aufgeregt, sogar Romy.
Mama fuhr mit mir in die Klinik. Zuerst kamen wir in ein Behandlungszimmer. Der Arzt hat sich die Unterlagen angesehen, die uns der Kinderarzt mitgegeben hat. Er war sehr nett und machte erst mal die gleichen Untersuchungen, wie der Kinderarzt. Er erklärte mir vorher ganz genau, was er machen wollte. Das schlimmste für mich aber war, als er sagte, dass ich erst mal da bleiben sollte. Ich hatte wirklich gehofft, dass ich nur für ein paar Untersuchungen hinfahren würde und dass man mir dann gesagt hätte, dass ich wieder nach Hause fahren dürfe. Pech gehabt! Eine Schwester (also nicht meine) brachte uns auf die Station. Schon als wir die Tür öffneten, wäre ich am liebsten umgedreht. Ich sah sofort 3 kleine Kinder, die alle so einen Infusionsständer hinter sich herzogen, oder von ihren Eltern hinterher geschoben wurden, und keine Haare hatten. Das hatte mir keiner gesagt! Die Station war total weihnachtlich geschmückt, das fand ich schön. Dort stand ein Weihnachtsbaum und der war ganz bunt. So verlief mein Einzug auf die Kinderonkologischen und -hämatologischen Station.
[lies weiter…]

2 Comments

  1. hey,
    für euch hab ich mich testen lassen, aber lieber wäre mir wenn es diese krankheit nicht geben würde.

    mein mann hat es leider nicht geschafft.

  2. Was ist los? Der Blog völlig verändert, keine Möglichkeit eine Nachricht zu hinterlassen. Warum? Ich mache mir sorgen.
    Liebe Penny bitte ändere das.
    Liebe Grüße Diana